Brennnessel

Die Brennnessel macht den Eindruck, als wäre sie das perfekte Unkraut, dabei ist sie die Königin der
Wildpflanzen. Denn sie enthält so viele gesundheitsfördernde Stoffe, dass sie wohl ohne ihre
Brennhaare schon längst ausgestorben wäre.
Schon unsere frühen Vorfahren haben sie verehrt und auch im Christentum wurde sie oft als Unterlage
der Jungfrau Maria dargestellt.
Die Brennnessel kann sehr vielseitig verwendet werden. Als Tee, als Wildgemüse oder auch zur
äußerlichen Anwendung, z.B. als Haarspülung oder Einreibung.
Ihre Samen enthalten viele Eiweißstoffe, die u.a. dafür verantwortlich waren, dass Nonnen und Mönche
im Mittelalter keine Brennnesselsamen zu sich nehmen durften, um die Lebensgeister nicht zu sehr zu
wecken. Aus demselben Grund bekam das Vieh, das auf dem Markt verkauft werden sollte,
Brennnesselsamen zu fressen. Dadurch glänzte das Fell und die Tiere waren temperamentvoller.
Die weiblichen Blüten und die männlichen Staubgefäße kann man gut auseinanderhalten. Die weiblichen
hängen etwas runter und die männlichen stehen etwas hoch.
Brennnesseln sind Stickstoffzeiger, denn sie wachsen auf Böden, die viel Stickstoff beinhalten, der
wiederum für das Wachstum anderer Pflanzen wichtig sind.

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